BCE Special Ceramics wurde am 1. April 1986 gegründet. Ein Datum, das regelmäßig für Nachfragen sorgt – und das wir uns deshalb gut gemerkt haben.
40 Jahre bedeuten in unserem Fall: Tausende gefertigte Bauteile, eine bewusst überschaubare Zahl an Werkstoffen, die wir wirklich beherrschen, und viele spannende Projekte.
Wir feiern am 1. April und bitten an diesem Tag um Verständnis für eine eingeschränkte Erreichbarkeit.
BCE entwickelt Werkstoff-Matches für Kryo-Anwendungen
BCE Special Ceramics entwickelt kryokompatible Keramikkomponenten für Anwendungen, in denen extreme Temperaturen und Medien wie flüssiger Wasserstoff eine Rolle spielen. Erste Bauteile sind bereits erfolgreich im Einsatz.
Aktuell gehen wir den nächsten Schritt: Wir legen Werkstoffpaarungen und Oberflächen gezielt so aus, dass Reibung, Verschleiß und tribologische Effekte unter Kryo-Bedingungen stabil beherrscht werden. Genau hier entstehen in der Praxis die teuren Fehler: Der Werkstoff passt im Datenblatt, scheitert aber im realen Zusammenspiel.
Der kryogene Temperaturbereich beginnt typischerweise unterhalb von etwa 120 Kelvin. Flüssiger Wasserstoff liegt bei Normaldruck bei rund 20 Kelvin. In diesem Umfeld verändern sich Materialeigenschaften, Kontaktverhalten und Verschleißmechanismen deutlich.
Wenn Sie Komponenten oder Baugruppen für Kryo-Anwendungen auslegen, unterstützen wir Sie bei Machbarkeit, Werkstoffstrategie und der Bewertung kritischer Designstellen.
BCE Special Ceramics ist auch in diesem Jahr auf der ceramitec vertreten, der internationalen Leitmesse für die Keramikindustrie. Die Messe findet vom 24. bis 26. März 2026 im Trade Fair Center Messe München statt.
Besuchen Sie uns an Stand A6.323A und sprechen Sie mit uns über Präzisionsbauteile und Komponenten aus technischer Hochleistungskeramik sowie deren Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Anwendungen.
Im persönlichen Austausch geht es bei uns vor allem um die Punkte, die in Projekten wirklich Geld sparen: passende Werkstoffwahl, kritische Toleranzen, Fertigbarkeit und mögliche Problemstellen bei technischen Keramikbauteilen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 09:00 bis 18:00 Uhr.
BCE hat jüngst in moderne Profil- und Rauheitsmesstechnik von Mahr investiert. Damit erweitern wir unsere Qualitätssicherung gezielt im Bereich Formprüfung und Oberflächengüte.
Konturen für anspruchsvolle Werkzeuge – z. B. in der Umformtechnik oder Dosenindustrie – können jetzt nach dem Schleifen auf der Studer S31 direkt im Messraum auf Maßhaltigkeit überprüft werden. Auch Oberflächenqualitäten an Funktionsflächen lassen sich nun deutlich differenzierter bewerten.
Diese neue Messtechnik ermöglicht eine durchgängige Rückkopplung vom CAD-Design über den Fertigungsprozess bis zur Endkontrolle – für gleichbleibend höchste Präzision und Qualität.
BCE hat 2024 in eine neue Studer Rundschleifmaschine S31 in Betrieb genommen. Mit dieser Investition erschließen wir erweiterte Möglichkeiten im hochpräzisen Rund- und Formschleifen.
Die S31 ist softwaregestützt über ein geschlossenes CAD/CAM-System vollständig in unsere Fertigung integriert. Dank erhöhter Spitzenhöhe können nun auch größere Bauteile bis Ø 300 mm bearbeitet werden – ein deutlicher Vorteil gegenüber der bisher eingesetzten S21.
Die Kombination aus modernster Schleiftechnologie und digitaler Prozesskette stärkt unsere Leistungsfähigkeit bei komplexen Geometrien und hohen Genauigkeitsanforderungen.
Die Fachzeitschrift MAV berichtet darüber, wie wir durch einen neuen Hochleistungs-Kühlschmierstoff von Blaser Swisslube unseren hohen Qualitätsanspruch bei Keramikschleifprozessen weiter ausgebaut haben.
Die Kühlschmierstoffstandzeit konnte verdreifacht und die Standzeit der Schleifscheiben um 30 % erhöht werden. Weitere Vorteile des neuen Kühlschmierstoffs sind bessere Oberflächengüte, geringerer Abrieb, höhere Stabilität, höhere Maschinenverfügbarkeit und bessere Humanverträglichkeit.
Die BCE hat im Dezember 2021 in ein neues 5-Achs-Bearbeitungszentrum für die hochpräzise Schleifbearbeitung investiert. Nach Inbetriebnahme einer speziell für diese Anlage maßgeschneiderten Klimatisierungstechnik im Frühjahr 2022 wird BCE in der Lage sein, hoch präzise Keramikbauteile im kleinen Mikrometer-Bereich reproduzierbar zu fertigen. Mit den weiter steigenden Anforderungen vieler Anwender werden unsere Kunden z.B. im Highend-Analysemessgeräte-Bereich zunehmend konfrontiert. Mit dieser Investition ist BCE dann sicherlich in der Lage angepasste oder neue keramische Komponenten für diese µm genauen Baugruppen zu fertigen.
Investition in die Modernisierung der Flachschleiftechnik. In der konventionellen Schleiftechnik ersetzen zwei moderne Maschinen ihre in die Jahre gekommenen Vorgänger. Durch die hohe Präzision und Laufruhe, geeignet unter anderem auch für Ebenheitsnormale oder andere anspruchsvolle Flachschleifkomponenten, lassen sich mit dem richtigen Know-how sehr anspruchsvolle Bauteile zielsicher realisieren. BCE hat hier bewusst auf Maschinen gefertigt in Deutschland gesetzt, um auch im Servicebereich nachhaltig zu agieren.
Die BCE hat am 23.02.2017 ihre Solaranlage mit einer Leistung von 97 kWp auf dem Dach der Produktionshallen in Betrieb genommen. In diesem Monat feiert die Anlage ihren 5. Geburtstag und kann in der gesamten Laufzeit auf einen störungsfreien Betrieb zurückblicken. Die Gesamterzeugung liegt bei fast 455.000 kWh, was einer CO2 Vermeidung von knapp 300 t – oder anders ausgedrückt dem Abgasausstoß eines PKWs bei 1,5 Mio. km Gesamtfahrstrecke – entspricht.
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