Technische Keramik

ZrO2 —Zirkonoxid

Zirkonoxid ist der Hochleistungswerkstoff unter den Oxidkeramiken. Keramische Werkstoffe aus Zirkonoxid bestehen in der Regel aus Zirkonoxid und bestimmten zudotierten anderen Oxiden wie Y2O3 oder MgO (Magnesiumoxid). Je nach Zusschlagstoff ändern sich die Eigenschaften des jeweiligen Zirkonoxidwerkstoffes, weil die Zuschlagstoffe die Mikrostruktur, das Gefüge, des Werkstoffes maßgeblich entscheiden. Das hochfeste als "keramischer Stahl" bezeichnete ZrO2 ist das mit Y2O3 (Yttriumoxid) dotierte. Es bildet ein hochfeines, zähes Mikrogefüge im Sub-µm Bereich und weist sehr hohe Biegefestigkeiten auf. Die mit MgO dotierten Materialien sind weniger fest und weisen gröbere Gefüge auf.

Neben ihren hervorragenden tribologischen Eigenschaften (Reibung und Verschleiß) bei bewegten Komponenten zeichnen sich Zirkonoxide zusätzlich aus durch:

  • Außergewöhnliche Bruchzähigkeit
  • Hohe Verschleißfestigkeit
  • Hohe Korrosionsbeständigkeit
  • Niedrige Wärmeleitfähigkeit
  • Linearer thermischer Ausdehnungskoeffizient ähnlich wie Stahl

Dadurch erlangen Zirkonoxide zunehmend Bedeutung als Konstruktionswerkstoffe für stark beanspruchte Bauteile aus allen Bereichen, bis hin zur Medizintechnik.

BCE Werkstoffe sind Z 700 und Z 700 E sowie das mit MgO dotierte Z 507. Für die Uhren- und Schmuck­industrie gibt es Z 700 auch in schwarz, blau und pink. Weitere Farben auf Anfrage.

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