Windkraft und Solartechnik

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Technische Keramik in der Solarthermie

Einsatz technischer Keramik in alternativen Energien

Erneuerbare Energiequellen (alternative Energien) gelten, neben höherer Energieeffizienz, als wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik und der eingeleiteten Energiewende. Zu ihnen zählen Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe. In Deutschland lag der Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2013 bei 25,4% in der Stromerzeugung. Im ersten Halbjahr 2014 wurde im Stromsektor bereits ein Anteil von 31% an der deutschen Stromerzeugung erreicht.

 

Windkraft-Energie dank technischer Keramik

In Deutschland nimmt die Windkraft-Energie einen Großteil der erneuerbaren Energiequellen ein, deren Effektivität ohne keramische Hybridlager nicht denkbar wäre.

 

Technische Keramik in der Solarthermie

Die Solarthermie spielt eher in den südlicheren, äquatornahen Ländern eine entscheidende Rolle, wo die durchschnittliche Sonneneinstrahlung mindestens 2.000 kWh/m²a beträgt. In Mitteleuropa ist der Betrieb von solarthermischen Kraftwerken ökonomisch nur in Südspanien, Süditalien und Griechenland ökonomisch sinnvoll. Die meisten Solarthermiekraftwerke verwenden Salzschmelzen (Nitratsalze, Schmelztemperatur ca. 400 °C, Betriebstemperatur dauerhaft 500…600 °C) als Energieträger, der seine Wärmemenge über einen Wärmetauscher in Dampf umwandelt und schließlich über eine Dampfturbine verstromt wird. In derartigen Anlagen werden im Bereich der Brennlinie der Parabolspiegel temperaturbeständige Keramikbauteile aus ZrO2 / Z-513 eingesetzt, die sowohl eine thermische als auch gleichzeitig eine elektrische Isolierung der Absorberrohre garantieren.